AUSGABE #4
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# 4 Distanz

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In allen zwischenmenschlichen Beziehungen geht es um das Zusammenspiel von Distanz und Nähe. Auch im Job. Wer sich eine humane Arbeitswelt wünscht, die Menschen nicht länger als Ressourcen betrachtet, muss dieses Zusammenspiel bewusst gestalten – gerade jetzt, wo das Arbeiten außerhalb des Büros zunimmt. Diese Ausgabe hilft dabei.

Wir widmen uns dem Spannungsfeld zwischen Distanz und Nähe in vielfältiger Form: räumlich, emotional, sprachlich, organisatorisch. Wie anstrengend ist es, für einen Job in ein anderes Land zu gehen, wie herausfordernd, sich auch in der Elternzeit noch nah dran an den Kolleg:innen zu fühlen? Braucht Führen auf Distanz vielleicht mehr Kontrolle als uns lieb ist – und wann ist eigentlich der perfekte Zeitpunkt, im Berufskontext vom „Sie“ aufs „Du“ umzusteigen? Das sind einige der Fragen, die wir aufgreifen.

Alle Artikel der Ausgabe #4

  • Duzen im Job: Zwei Buchstaben, mehr Nähe?
    Inmitten der Diskurse um flache Hierarchien und mehr Vertrauen in der Arbeitswelt wirkt das distanzierte „Sie“ zunehmend als unzeitgemäß. Ist ein flächendeckendes „Du“ aber tatsächlich notwendig, um den Wandel zu mehr Vertrauen und Nähe in Teams zu unterstützen? Sandra meint: Nein.
  • Fachkräfte aus dem Ausland beim Jobwechsel unterstützen
    Ein Jobwechsel über Landesgrenzen bedeutet sowohl für Firmen als auch die jeweiligen Angestellten einen deutlich höheren Aufwand. Wie Arbeitgeber:innen Fachkräfte aus dem Ausland beim Jobwechsel sinnvoll unterstützen können und was ein Relocation Service leistet, zeigt dieser Praxiseinblick.
  • Führen auf Distanz als Chance für echte Nähe
    Das Führen auf räumliche Distanz birgt eine große Chance für die Beziehung zwischen Führungskräften und ihren Mitarbeitenden, sagt Marie Meininger vom DB Konzern. Sie berichtet, wie die Deutsche Bahn diese Chance nutzt.
  • Hybrid arbeiten: Unternehmen Vitra schafft Struktur
    Hybrides Arbeiten löst alte Ordnungen auf. Wie neue Strukturen entworfen und eingeführt werden können, macht die Firma Vitra vor.
  • Jobwechsel in Zeiten von Corona: Wie wechselwillig sind Mitarbeitende aktuell?
    Corona beweist: Auch in einer allgemein unsicheren Situation sind qualifizierte Mitarbeitende offen für einen Jobwechsel. Unternehmen sollten daher auch in der Pandemie der Frage nachgehen, wie sie Mitarbeitende in Schlüsselpositionen am besten halten können. Aktuelle Erkenntnisse und konkrete Vorschläge.
  • Mitarbeiterumfragen sind keine Zufriedenheitsumfragen
    Mitarbeiterumfragen geben einen Einblick, wie Mitarbeitende das Unternehmen einschätzen und wie engagiert sie sind. Ihren Ursprung hat die Mitarbeiterumfrage in der sogenannten Engagement Survey, die umgangssprachlich oft „Zufriedenheitsumfrage“ genannt wird. Warum dies nicht nur missverständlich, sondern sogar problematisch ist, erklärt Sophie.
  • So bleiben Mitarbeitende in der Elternzeit nah dran
    Mitarbeitende in Elternzeit haben unwillkürlich Distanz zu ihrem Unternehmen. Arbeitgeber:innen und Führungskräfte können aber durch gezielte Maßnahmen dazu beitragen, dass der (emotionale) Abstand nicht zu groß wird.
  • Wenn Kinder nah dran sind: Vorteile einer Betriebskita
    Arbeits- und Betreuungszeiten zu vereinbaren ist für die meisten Eltern aktuell eine riesen Herausforderung. Eine Betriebskita kann dabei helfen. Welche Vorteile sie sowohl Mitarbeitenden als auch Unternehmen bietet, zeigt dieses Praxisbeispiel.
  • Wieviel Kontrolle braucht Führen auf Distanz?
    Kann Führen auf Distanz ganz ohne Kontrolle funktionieren? Businesscoach Doris Ipsen meint: Kontrolle an der richtigen Stelle ist ein Zeichen von Wertschätzung und sollte in der Arbeitswelt wieder ein positiveres Standing haben.
  • Wir müssen reden!
    Die von Corona deutlich verstärkte räumliche Distanz wirkt auf unseren beruflichen Kontext und stellt eine alte Herausforderung an Führungskräfte in einen neuen Fokus: Nähe herstellen durch Kommunikation. Gedankenanstöße für Führungskräfte.

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